Klinik
Im März 2026 wurde die Klinik geschlossen.
In den neunziger Jahren war es für Menschen aus dem Armenviertel des „22. April“ schwierig, Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung zu erhalten. Die Gemeinde mit Pater Gerhard hatte auf diesen Notstand mit der Gründung einer ambulanten Klinik reagiert, um für Menschen mit wenig Geld medizinische Hilfe anzubieten.
Im Zentrum des Stadtteils gelegen, wurde diese zu einem festen Bestandteil der damals kirchlichen Arbeit. Zuletzt wurde die Klinik nur noch wenig besucht Die Leute im Viertel bevorzugen inzwischen die staatlichen Krankenhäuser mit ihren digitalen Möglichkeiten der Telemedizin.
So entschieden die Gremien des Vereins Jean Donovan, die Klinik in der bisherigen Form zu schließen. Der Verein hält jedoch weiterhin wöchentliche ärztliche Sprechstunden für die Kinder in den Projekten vor. Zusätzlich werden Termine z.B. für die Kontrolle der Sehschärfe angeboten.
